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Open AccessArticle10.25365/thesis.6369

Kinematik und tektonische Geomorphologie der Lavanttal-Störung

Angelika Popotnig-2009-01-01-University of Vienna
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TL;DRAbstract

Das Lavanttal-Störungssystem ist eines der bedeutendsten Störungssysteme der Ostalpen mit etwa 12 km dextralem und einigen km vertikaler Versatz (Linzer et al., 2002), das während der im Miozän fortschreitenden Nord-Süd gerichteten Verkürzung zwischen dem europäischen Vorland und der Adriatischen Platte entstand. Das inneralpine Lavanttalbecken ist eines der tertiären Becken, die aufgrund der ostgerichteten Ausgleichsbewegungen zur Nord-Süd Verkürzung gebildet wurden. Es liegt an einem releasing bend des Lavanttal-Störungssystems (Ratschbacher et al., 1991). Kinematische Daten mikrotektonischer Strukturen von Aufschlüssen entlang des Störungssystems weisen auf eine komplexe miozäne Störungsgeschichte mit älterem dextralen strike-slip Versatz an der Störung und einer jüngeren Phase der Störungsinversion mit sinistralem Schersinn. Das Lavanttal wird von den Gebirgsmassiven der Saualm und der Koralm begrenzt. Beim Vergleich beider Bergketten lassen sich unterschiedliche morphologische und

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Das Lavanttal-Störungssystem ist eines der bedeutendsten Störungssysteme der Ostalpen mit etwa 12 km dextralem und einigen km vertikaler Versatz (Linzer et al., 2002), das während der im Miozän fortschreitenden Nord-Süd gerichteten Verkürzung zwischen dem europäischen Vorland und der Adriatischen Platte entstand. Das inneralpine Lavanttalbecken ist eines der tertiären Becken, die aufgrund der ostgerichteten Ausgleichsbewegungen zur Nord-Süd Verkürzung gebildet wurden. Es liegt an einem releasing bend des Lavanttal-Störungssystems (Ratschbacher et al., 1991). Kinematische Daten mikrotektonischer Strukturen von Aufschlüssen entlang des Störungssystems weisen auf eine komplexe miozäne Störungsgeschichte mit älterem dextralen strike-slip Versatz an der Störung und einer jüngeren Phase der Störungsinversion mit sinistralem Schersinn. Das Lavanttal wird von den Gebirgsmassiven der Saualm und der Koralm begrenzt. Beim Vergleich beider Bergketten lassen sich unterschiedliche morphologische und

Keywords

GynecologyPhysicsMedicine

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