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Zur Differenzierung von Berufsverläufen

Marlis Buchmann,Stefan Sacchi-1995-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Schon seit einigen Jahren ist in den Sozialwissenschaften eine rege Diskussion über Wandlungen von Lebenslaufmustern in fortgeschrittenen Industrieländern in Gang. Insbesondere in der deutschsprachigen Soziologie erfreuen sich Themen wie Individualisierung, Deinstitutionalisierung und Destandardisierung des Lebenslaufs einer großen Beliebtheit (u.a. Beck 1986; Beck/Beck-Gernsheim 1993; Brose/Hildenbrand (Hg.) 1988; Buchmann 1989a, b; Burkart 1993a, b; Heinz (Hg.) 1991a, b; Held 1986; Kohli 1985, 1986; Mayer (Hg.) 1990; Mayer/Müller 1989; Mayer et al. 1991; Rindfuss et al. 1987; Weymann (Hg.) 1989; Wohlrab-Sahr 1992). Dabei fällt in theoretischer Hinsicht auf, daß die genannten Konzepte, die zur Beschreibung des angeblich tiefgreifenden Strukturwandels des Lebensverlaufs dienen, sehr unterschiedlich und häufiig auch sehr unklar verwendet werden. Oft fehlt ein theoretischer Bezugsrahmen, so daß dem Gebrauch dieser Begriffe eine gewisse Beliebigkeit anhaftet. Dies trifft auch auf die empi

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Schon seit einigen Jahren ist in den Sozialwissenschaften eine rege Diskussion über Wandlungen von Lebenslaufmustern in fortgeschrittenen Industrieländern in Gang. Insbesondere in der deutschsprachigen Soziologie erfreuen sich Themen wie Individualisierung, Deinstitutionalisierung und Destandardisierung des Lebenslaufs einer großen Beliebtheit (u.a. Beck 1986; Beck/Beck-Gernsheim 1993; Brose/Hildenbrand (Hg.) 1988; Buchmann 1989a, b; Burkart 1993a, b; Heinz (Hg.) 1991a, b; Held 1986; Kohli 1985, 1986; Mayer (Hg.) 1990; Mayer/Müller 1989; Mayer et al. 1991; Rindfuss et al. 1987; Weymann (Hg.) 1989; Wohlrab-Sahr 1992). Dabei fällt in theoretischer Hinsicht auf, daß die genannten Konzepte, die zur Beschreibung des angeblich tiefgreifenden Strukturwandels des Lebensverlaufs dienen, sehr unterschiedlich und häufiig auch sehr unklar verwendet werden. Oft fehlt ein theoretischer Bezugsrahmen, so daß dem Gebrauch dieser Begriffe eine gewisse Beliebigkeit anhaftet. Dies trifft auch auf die empi

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