TL;DRAbstract
Der parteipolitische Wechsel zu einer sozial-liberalen Koalition zeigte sich bereits deutlich bei der Wahl des damaligen Bundesjustizministers Gustav Heinemann zum dritten Bundespräsidenten am 5. März 1969 ab. Das neue Staatsoberhaupt selbst sprach nach seiner Wahl davon, diese sei „ein Stück Machtwechsel“ gewesen.1 Möglich wurde dieser Umschwung dadurch, dass die FDP unter der Führung ihres neuen Vorsitzenden Walter Scheel mehrheitlich an die Seite der SPD wechselte.2 So bildeten diese beiden Parteien nach der Bundestagswahl 1969 gegen die CDU, die stärkste Fraktion blieb, eine sozial-liberale Koalition. Mit dieser Mehrheit wurde am 21. Oktober 1969 Willy Brandt zum Bundeskanzler gewählt.
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Der parteipolitische Wechsel zu einer sozial-liberalen Koalition zeigte sich bereits deutlich bei der Wahl des damaligen Bundesjustizministers Gustav Heinemann zum dritten Bundespräsidenten am 5. März 1969 ab. Das neue Staatsoberhaupt selbst sprach nach seiner Wahl davon, diese sei „ein Stück Machtwechsel“ gewesen.1 Möglich wurde dieser Umschwung dadurch, dass die FDP unter der Führung ihres neuen Vorsitzenden Walter Scheel mehrheitlich an die Seite der SPD wechselte.2 So bildeten diese beiden Parteien nach der Bundestagswahl 1969 gegen die CDU, die stärkste Fraktion blieb, eine sozial-liberale Koalition. Mit dieser Mehrheit wurde am 21. Oktober 1969 Willy Brandt zum Bundeskanzler gewählt.
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