ICH UND DU, WIR UND SIE – PERSÖNLICHE VORURTEILE UND UNGLEICHHEITSIDEOLOGIEN
TL;DRAbstract
Von Diskriminierung sprechen wir bisher immer im Zusammenhang mit Handlungen oder Strukturen, die Ausschlüsse, Würdeverletzungen oder fremdmachende Identitätszuweisungen produzieren. Ihre Grundlage haben diese diskriminierenden Praktiken in unser aller alltäglichem Denken. Wir beurteilen und kategorisieren andere Menschen ausgehend von persönlichen Vorannahmen, die nicht immer und nie ausschließlich auf individuellen Erfahrungen zurückgehen, sondern auch auf gesellschaftlich geteilte hegemoniale Wissensbestände und Welterklärungsmuster, so genannte Ideologien. Wie persönliche Vorurteile, soziales Wissen und soziale Alltagspraktiken sowie Ungleichheitsideologien wirken und zusammenhängen, wird im folgenden Kapitel erläutert.
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Von Diskriminierung sprechen wir bisher immer im Zusammenhang mit Handlungen oder Strukturen, die Ausschlüsse, Würdeverletzungen oder fremdmachende Identitätszuweisungen produzieren. Ihre Grundlage haben diese diskriminierenden Praktiken in unser aller alltäglichem Denken. Wir beurteilen und kategorisieren andere Menschen ausgehend von persönlichen Vorannahmen, die nicht immer und nie ausschließlich auf individuellen Erfahrungen zurückgehen, sondern auch auf gesellschaftlich geteilte hegemoniale Wissensbestände und Welterklärungsmuster, so genannte Ideologien. Wie persönliche Vorurteile, soziales Wissen und soziale Alltagspraktiken sowie Ungleichheitsideologien wirken und zusammenhängen, wird im folgenden Kapitel erläutert.
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