Netzwerkforschung mit Kindern. Eine empirische Studie zu Unterstützungsbezügen in Familie, Pflegefamilie und Heim
TL;DRAbstract
Die Netzwerk- und Unterstützungsforschung – einer der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsbereiche der letzten 30 Jahre – hat sich erst relativ spät in seiner Entwicklung auch den Netzwerken und Unterstützungsbeziehungen von Kindern und Jugendlichen zugewandt. Die entwicklungspsychologische und sozialpädagogische Kindheits- und Jugendforschung andererseits hat auch erst spät die potenzielle Bedeutung sozialer Netzwerke für Entwicklung, Sozialisation und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen erkannt. Lange standen hier die Mutter-Kind-Beziehung einerseits (in der frühen Kindheitsforschung) und die Gleichaltrigenbeziehung (Peers; in der späten Kindheits- und Jugendforschung) ganz im Mittelpunkt des Interesses, kaum eingebunden in eine komplexere Sicht auf die gesamten Beziehungssysteme der untersuchten Populationen.
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Die Netzwerk- und Unterstützungsforschung – einer der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsbereiche der letzten 30 Jahre – hat sich erst relativ spät in seiner Entwicklung auch den Netzwerken und Unterstützungsbeziehungen von Kindern und Jugendlichen zugewandt. Die entwicklungspsychologische und sozialpädagogische Kindheits- und Jugendforschung andererseits hat auch erst spät die potenzielle Bedeutung sozialer Netzwerke für Entwicklung, Sozialisation und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen erkannt. Lange standen hier die Mutter-Kind-Beziehung einerseits (in der frühen Kindheitsforschung) und die Gleichaltrigenbeziehung (Peers; in der späten Kindheits- und Jugendforschung) ganz im Mittelpunkt des Interesses, kaum eingebunden in eine komplexere Sicht auf die gesamten Beziehungssysteme der untersuchten Populationen.
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