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Open AccessArticle10.25365/thesis.9483

Raumkonstituierung und Wahrnehmungsformen in Thomas Manns Roman "Der Zauberberg"

Maria Raffeiner-2010-01-01-Pathologica
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TL;DRAbstract

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Formen der Raumkonstituierung und mit den damit verbundenen Wahrnehmungsstrategien in Thomas Manns Roman "Der Zauberberg". Zunächst werden anhand des Eingangskapitels des Romans die Dynamisierung des Raumes durch Castorps Anreise und die damit verbundene veränderte Raumwahrnehmung thematisiert. Als tragfähiges Raumkonzept erweist sich der relationale Raum, der im Gegensatz zum euklidischen Raum nicht nur die dreidimensionale Ausdehnung, sondern auch die Beziehungen der Körper im Raum bedenkt. Anhand einer Analyse des räumlichen Konstrukts des Sanatoriums Berghof, von dem sich Hans Castorp sieben Jahre lang wie verzaubert nicht lösen kann, werden klassische Beispiele euklidischer Räume aufgezeigt, die auch relationale Merkmale aufweisen und bestimmte Funktionen für die Romanfiguren erfüllen. Die exponierte Lage des Sanatoriums und die kulturelle und soziale Besonderheit dieses Raumes führen hin zu Michel Foucaults heterotopen Räumen, die T

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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Formen der Raumkonstituierung und mit den damit verbundenen Wahrnehmungsstrategien in Thomas Manns Roman "Der Zauberberg". Zunächst werden anhand des Eingangskapitels des Romans die Dynamisierung des Raumes durch Castorps Anreise und die damit verbundene veränderte Raumwahrnehmung thematisiert. Als tragfähiges Raumkonzept erweist sich der relationale Raum, der im Gegensatz zum euklidischen Raum nicht nur die dreidimensionale Ausdehnung, sondern auch die Beziehungen der Körper im Raum bedenkt. Anhand einer Analyse des räumlichen Konstrukts des Sanatoriums Berghof, von dem sich Hans Castorp sieben Jahre lang wie verzaubert nicht lösen kann, werden klassische Beispiele euklidischer Räume aufgezeigt, die auch relationale Merkmale aufweisen und bestimmte Funktionen für die Romanfiguren erfüllen. Die exponierte Lage des Sanatoriums und die kulturelle und soziale Besonderheit dieses Raumes führen hin zu Michel Foucaults heterotopen Räumen, die T

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