Les voyages présidentiels dans le journal l’Illustration (1918-1940) : étude de la photographie de presse comme relais du cérémonial d’État
TL;DRAbstract
Die Wochenzeitschrift L’Illustration, bei dem Elysee zur Berichterstattung über die Reisen der Staatspräsidenten im Frankreich der Zwischenkriegszeit akkreditiert, hat sich ihrer Rolle als Vermittlerin eines offiziellen Zeremoniells in tendenziöser Weise angenommen. Die Gewichtung der Aufmerksamkeit, die den verschiedenen Stationen und Gesten der Reisen der Staatschefs der Jahre 1918 bis 1940 in Bildreportagen zukommt, ist höchst uneinheitlich. Die Wahl der publizierten Bilder, der Kontext, in den sie gestellt sind, ihre Einbettung und Positionierung auf den Seiten verraten eine implizite Positionierung und Wertung seitens der Redaktion. Das Wochenblatt ist weit von der Objektivität und Neutralität entfernt, um deren Anschein sie sich bemüht, setzt sie doch mit ihrer ausgefeilten Bildersymbolik ihr eigenes Wertesystems zum Staatszeremoniell in Szene.
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Die Wochenzeitschrift L’Illustration, bei dem Elysee zur Berichterstattung über die Reisen der Staatspräsidenten im Frankreich der Zwischenkriegszeit akkreditiert, hat sich ihrer Rolle als Vermittlerin eines offiziellen Zeremoniells in tendenziöser Weise angenommen. Die Gewichtung der Aufmerksamkeit, die den verschiedenen Stationen und Gesten der Reisen der Staatschefs der Jahre 1918 bis 1940 in Bildreportagen zukommt, ist höchst uneinheitlich. Die Wahl der publizierten Bilder, der Kontext, in den sie gestellt sind, ihre Einbettung und Positionierung auf den Seiten verraten eine implizite Positionierung und Wertung seitens der Redaktion. Das Wochenblatt ist weit von der Objektivität und Neutralität entfernt, um deren Anschein sie sich bemüht, setzt sie doch mit ihrer ausgefeilten Bildersymbolik ihr eigenes Wertesystems zum Staatszeremoniell in Szene.
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