TL;DRAbstract
Im Verlauf der letzten Jahrzehnte blieben die Resultate der chirurgischen Behandlung des Ösophaguskarzinoms trotz geringer Verbesserungen enttäuschend. 1980 publizierte Isono eine 5-Jahres-Überlebensrate von 12,4% [1]. In dieser Studie beschreibt er das Rezidivmuster nach Ösophagektomie: 13,0% der Patienten hatten ein Lokalrezidiv, bei 8,7% kam es zu einem Tumorrezidiv im Restösophagus, bei 45,5% wurden Lymphknotenmetastasen nachgewiesen, 28,3% hatten Metastasen in anderen parenchymatösen Organen und bei 6,5% kam es zu einer peritonealen oder pleuralen Tumorzellaussaat. Das Rezidivmuster zeigte bezogen auf die Lymphknoten in 21,7% Rezidive in den zervikalen Knoten, 19,6% in den mediastinalen Knoten und 2,2% in den abdominalen Knoten. Diese Resultate lassen eine Verbesserung der Heilungschancen durch extensive Chirurgie mit radikaler Lymphadenektomie vermuten.
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Im Verlauf der letzten Jahrzehnte blieben die Resultate der chirurgischen Behandlung des Ösophaguskarzinoms trotz geringer Verbesserungen enttäuschend. 1980 publizierte Isono eine 5-Jahres-Überlebensrate von 12,4% [1]. In dieser Studie beschreibt er das Rezidivmuster nach Ösophagektomie: 13,0% der Patienten hatten ein Lokalrezidiv, bei 8,7% kam es zu einem Tumorrezidiv im Restösophagus, bei 45,5% wurden Lymphknotenmetastasen nachgewiesen, 28,3% hatten Metastasen in anderen parenchymatösen Organen und bei 6,5% kam es zu einer peritonealen oder pleuralen Tumorzellaussaat. Das Rezidivmuster zeigte bezogen auf die Lymphknoten in 21,7% Rezidive in den zervikalen Knoten, 19,6% in den mediastinalen Knoten und 2,2% in den abdominalen Knoten. Diese Resultate lassen eine Verbesserung der Heilungschancen durch extensive Chirurgie mit radikaler Lymphadenektomie vermuten.
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