Dorpat/Tartu als Handelszentrum in der Zeit des Livländischen Krieges (1558–1582)
TL;DRAbstract
Im Zuge der deutschen Eroberung Livlands (des heutigen Estland und Lettland), die im 13. Jahrhundert vonstatten ging, wurde bald nach 1224 Dorpat (estnisch Tartu) gegründet. Dort residierte im Mittelalter ein Bischof, der der Stadtherr von Dorpat und der Landesherr eines großen Teils seiner Diözese war. Dieses (Fürst-)Bistum bildete neben dem Deutschordensstaat, dem Erzbistum Riga und den weiteren Bistümern Ösel-Wiek und Kurland einen Teil der im späten Mittelalter durch einen gemeinsamen Landtag verbundenen livländischen Konföderation.1
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Im Zuge der deutschen Eroberung Livlands (des heutigen Estland und Lettland), die im 13. Jahrhundert vonstatten ging, wurde bald nach 1224 Dorpat (estnisch Tartu) gegründet. Dort residierte im Mittelalter ein Bischof, der der Stadtherr von Dorpat und der Landesherr eines großen Teils seiner Diözese war. Dieses (Fürst-)Bistum bildete neben dem Deutschordensstaat, dem Erzbistum Riga und den weiteren Bistümern Ösel-Wiek und Kurland einen Teil der im späten Mittelalter durch einen gemeinsamen Landtag verbundenen livländischen Konföderation.1
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