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Die ’Tötung’ der Emilia Galotti

Dagmer von Hoff-1989-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Ein häufig gelesener und vielgespielter dramatischer Text ist Gotthold Ephraim Lessings “Emilia Galotti” (Uraufführung 1772 in Braun-schweig), der als “großes Exempel dramatischer Algebra”1 und zudem als Modell einer Weiblichkeit, als deren Nachfolgerinnen Emma Bovary, Anna Karenina und Effie Briest genannt werden, gilt.2 Dieses Stück, das das Weibliche als diskursbildendes Prinzip auffaßt, wobei Momente von Weiblichkeit und Tod kombiniert werden, kann als eine Art Folie gelten, vor der zu einem späteren Zeitpunkt die dramatischen Texte der Autorinnen betrachtet werden sollen.

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Ein häufig gelesener und vielgespielter dramatischer Text ist Gotthold Ephraim Lessings “Emilia Galotti” (Uraufführung 1772 in Braun-schweig), der als “großes Exempel dramatischer Algebra”1 und zudem als Modell einer Weiblichkeit, als deren Nachfolgerinnen Emma Bovary, Anna Karenina und Effie Briest genannt werden, gilt.2 Dieses Stück, das das Weibliche als diskursbildendes Prinzip auffaßt, wobei Momente von Weiblichkeit und Tod kombiniert werden, kann als eine Art Folie gelten, vor der zu einem späteren Zeitpunkt die dramatischen Texte der Autorinnen betrachtet werden sollen.

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