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Heilkundige des Antoniusfeuers in Ungarn

Tamás Grynaeus-1986-01-01
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TL;DRAbstract

In den aufgedeckten Friedhöfen aus der Zeit der ungarischen Landeseroberung und der Könige des Arpádhauses fand man in mindestens einem Drittel der Männergräber Stähle und Kieselsteine zum Feuerschlagen. Bei primitiven Nomadenvölkern dürfen auch heute noch nur vollberechtigte, erwachsene Männer Feuerzeuge gebrauchen. Solche Feuerzeuge werden heute noch in einem bedeutenden Teil des ungarischen Sprachgebietes zum Funkenschlagen gebraucht (s. Landkarte, Abb.l), jedoch ausschließlich von Heilkundigen zum Heilen des Sankt-Antonfeuers.

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In den aufgedeckten Friedhöfen aus der Zeit der ungarischen Landeseroberung und der Könige des Arpádhauses fand man in mindestens einem Drittel der Männergräber Stähle und Kieselsteine zum Feuerschlagen. Bei primitiven Nomadenvölkern dürfen auch heute noch nur vollberechtigte, erwachsene Männer Feuerzeuge gebrauchen. Solche Feuerzeuge werden heute noch in einem bedeutenden Teil des ungarischen Sprachgebietes zum Funkenschlagen gebraucht (s. Landkarte, Abb.l), jedoch ausschließlich von Heilkundigen zum Heilen des Sankt-Antonfeuers.

Keywords

Political scienceArtHumanities

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