Hairy roots of Peucedanum ostruthium (L.) Koch
TL;DRAbstract
Peucedanum ostruthium (L.) Koch (Meisterwurz) findet in Form von alkoholischen Auszügen oder Teezubereitungen verbreitete Anwendung in der österreichischen Volksmedizin. Die Rhizome der Pflanze enthalten pharmazeutisch relevante Cumarine, deren antibakterielle, antivirale, entzündungshemmende, antimykotische, antioxidative und antitumorielle Wirkeigenschaften durch entsprechende Studien belegt sind. In der vorliegenden Arbeit wurden an Peucedanum ostruthium transformierte „hairy roots“ gebildet. Dazu wurden zunächst ausgehend von in vitro gekeimten Samen Sprosskulturen angelegt. Die Samenkeimung konnte durch eine vierwöchige Kältevorbehandlung bei 5°C, und noch mehr durch eine Vorbehandlung mit Gibberellinsäure, gegenüber der Keimung bei Raumtemperatur deutlich verbessert werden. Es wurden Explantate aus in vitro-Kulturen und Freilandpflanzen präpariert und diese dann mit drei Wildstämmen von Agrobacterium rhizogenes infiziert. Dieses Bakterium ist Auslöser der „hairy roots“-Krankheit,
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Peucedanum ostruthium (L.) Koch (Meisterwurz) findet in Form von alkoholischen Auszügen oder Teezubereitungen verbreitete Anwendung in der österreichischen Volksmedizin. Die Rhizome der Pflanze enthalten pharmazeutisch relevante Cumarine, deren antibakterielle, antivirale, entzündungshemmende, antimykotische, antioxidative und antitumorielle Wirkeigenschaften durch entsprechende Studien belegt sind. In der vorliegenden Arbeit wurden an Peucedanum ostruthium transformierte „hairy roots“ gebildet. Dazu wurden zunächst ausgehend von in vitro gekeimten Samen Sprosskulturen angelegt. Die Samenkeimung konnte durch eine vierwöchige Kältevorbehandlung bei 5°C, und noch mehr durch eine Vorbehandlung mit Gibberellinsäure, gegenüber der Keimung bei Raumtemperatur deutlich verbessert werden. Es wurden Explantate aus in vitro-Kulturen und Freilandpflanzen präpariert und diese dann mit drei Wildstämmen von Agrobacterium rhizogenes infiziert. Dieses Bakterium ist Auslöser der „hairy roots“-Krankheit,
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