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Die Modellierung praktischer Rollen für Verhandlungssysteme in Organisationen : wie die Komplexität von Multiagentensystemen durch Rollenkonzeptionen erhöht werden kann

Martin Meister,Diemo Urbig,Renate Gerstl,Eric Lettkemann,Alexander Osherenko,Kay Schröter-2002-01-01-Social Science Open Access Repository (GESIS – Leibniz Institute for the Social Sciences)

TL;DRAbstract

Das INKA-Projekt ist ein interdisziplinäres Unternehmen der Humboldt-Universität Berlin und der technischen Universität Berlin im DFG-Schwerpunktprogramm Sozionik. Der vorliegende Beitrag dokumentiert einen Zwischenstand der gemeinsamen Arbeit. Ziel des INKA-Projektes ist die Integration kooperationsfähiger Agenten in komplexe Organisationen. Dieses Modell ist ein erster Prototyp für die agentenbasierte Unterstützung der Personaleinsatzplanung im Großkrankenhaus. Bei der Personaleinsatzplanung handelt es sich um ein organisationales Koordinationsproblem von ganz typischer Komplexität. Die Dienstpläne des Personals werden für jede Station über einen längeren Zeitraum (normalerweise mehrere Monate) erstellt, und zwar von eigens beauftragten Management-Instanzen der Krankenhausverwaltung. Vor Ort, also auf den jeweiligen Stationen, findet dann ein reger Tausch von Dienstschichten statt, um die Dienstpläne an die konkreten Arbeitserfordernisse anzupassen, um Inkonsistenzen der Pläne zu kor

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Das INKA-Projekt ist ein interdisziplinäres Unternehmen der Humboldt-Universität Berlin und der technischen Universität Berlin im DFG-Schwerpunktprogramm Sozionik. Der vorliegende Beitrag dokumentiert einen Zwischenstand der gemeinsamen Arbeit. Ziel des INKA-Projektes ist die Integration kooperationsfähiger Agenten in komplexe Organisationen. Dieses Modell ist ein erster Prototyp für die agentenbasierte Unterstützung der Personaleinsatzplanung im Großkrankenhaus. Bei der Personaleinsatzplanung handelt es sich um ein organisationales Koordinationsproblem von ganz typischer Komplexität. Die Dienstpläne des Personals werden für jede Station über einen längeren Zeitraum (normalerweise mehrere Monate) erstellt, und zwar von eigens beauftragten Management-Instanzen der Krankenhausverwaltung. Vor Ort, also auf den jeweiligen Stationen, findet dann ein reger Tausch von Dienstschichten statt, um die Dienstpläne an die konkreten Arbeitserfordernisse anzupassen, um Inkonsistenzen der Pläne zu kor

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