Säulenchromatografische Untersuchungen mit DEAE-Anionenaustauscher bei einem Plasmocytom mit doppelter Proteinanomalie
TL;DRAbstract
Unter 77 in den Jahren 1964 und 1965 immunelektrophoretisch untersuchten Paraproteinen befand sich ein Fall mit einer doppelten Proteinanomalie. Die Häufigkeitsverteilung der immunologischen Paraproteintypen war folgende: γ-G 42 Fälle 54,5%, γ-A 13 Fälle 16,9%, γ-L fünf Fälle 6,5%, γ-M 17 Fälle 22,1%. Die Zuordnung der immunelektrophoretischen und sedimentationsanalytischen Befunde war in allen diesen Fällen eindeutig möglich. Lediglich in einem Fall (Al) ergab sich eine Diskrepanz zwischen dem immunelektrophoretischen und dem sedimentationsanalytischen Befund insofern als sich eine Deformierung des γ-G-Präcipitats, also ein γ -G- Paraprotein gleichzeitig mit der Anwesenheit atypischer Makroglobuline in der Ultrazentrifuge ergab. Letztere sind charakteristisch für das Vorhandensein von Gamma- A-Paraproteinen.
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Unter 77 in den Jahren 1964 und 1965 immunelektrophoretisch untersuchten Paraproteinen befand sich ein Fall mit einer doppelten Proteinanomalie. Die Häufigkeitsverteilung der immunologischen Paraproteintypen war folgende: γ-G 42 Fälle 54,5%, γ-A 13 Fälle 16,9%, γ-L fünf Fälle 6,5%, γ-M 17 Fälle 22,1%. Die Zuordnung der immunelektrophoretischen und sedimentationsanalytischen Befunde war in allen diesen Fällen eindeutig möglich. Lediglich in einem Fall (Al) ergab sich eine Diskrepanz zwischen dem immunelektrophoretischen und dem sedimentationsanalytischen Befund insofern als sich eine Deformierung des γ-G-Präcipitats, also ein γ -G- Paraprotein gleichzeitig mit der Anwesenheit atypischer Makroglobuline in der Ultrazentrifuge ergab. Letztere sind charakteristisch für das Vorhandensein von Gamma- A-Paraproteinen.
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