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Zeit zu Zetteln! – Eine Praxis zwischen Peer- und Schülerkultur

Hedda Bennewitz-2009-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Im Klassenzimmer finden sie sich in allen Varianten: als Arbeitsblatt, Schreibzettel, Nachricht an die Eltern, Informationsblatt, Schmierzettel, Hausaufgabenzettel, Klausurblatt, Test, Notizzettel, Zeugnis, etc.. Zettel sind ständige Begleiter des Unterrichts. Neben diesen ȁoffiziellen’ Zetteln und Papieren finden sich aber auch solche, die nicht für die Augen von allen Mitschülern, Lehrern und Eltern gedacht und dennoch allen schulischen Akteuren bestens vertraut sind: Spickzettel, Schülerbriefchen und Briefbüchlein (vgl. auch Breidenstein in diesem Band). Aus der Perspektive von Lehrerinnen handelt es sich beim Schreiben dieser „Zettelvarianten“ oft um ein mehr oder minder schweres, den Unterricht störendes Vergehen, das wahlweise möglichst zu unterbinden oder zu ignorieren ist. Obgleich das Briefchenschreiben zu einer weit verbreiteten unterrichtlichen Praktik, vor allem von Schülerinnen zählt, gibt es nur sehr wenige Publikationen, die sich mit diesem Phänomen befassen (vgl. Cherub

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Im Klassenzimmer finden sie sich in allen Varianten: als Arbeitsblatt, Schreibzettel, Nachricht an die Eltern, Informationsblatt, Schmierzettel, Hausaufgabenzettel, Klausurblatt, Test, Notizzettel, Zeugnis, etc.. Zettel sind ständige Begleiter des Unterrichts. Neben diesen ȁoffiziellen’ Zetteln und Papieren finden sich aber auch solche, die nicht für die Augen von allen Mitschülern, Lehrern und Eltern gedacht und dennoch allen schulischen Akteuren bestens vertraut sind: Spickzettel, Schülerbriefchen und Briefbüchlein (vgl. auch Breidenstein in diesem Band). Aus der Perspektive von Lehrerinnen handelt es sich beim Schreiben dieser „Zettelvarianten“ oft um ein mehr oder minder schweres, den Unterricht störendes Vergehen, das wahlweise möglichst zu unterbinden oder zu ignorieren ist. Obgleich das Briefchenschreiben zu einer weit verbreiteten unterrichtlichen Praktik, vor allem von Schülerinnen zählt, gibt es nur sehr wenige Publikationen, die sich mit diesem Phänomen befassen (vgl. Cherub

Keywords

HumanitiesArtPolitical science

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