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Arbeiterbewegung und Basiskonsens: Die Entwicklung des westdeutschen Parteiensystems

Richard Stöss-1984-01-01-Schriften des Zentralinstituts für Sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin
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TL;DRAbstract

Die durch jeweils spezifische, miteinander konfligierende und vielfach auch antagonistisch gegeneinander gerichtete ökonomisch-soziale, politische und ideologischkulturelle Merkmale geprägten großen sozialen Bewegungen aus der Zeit des 19. Jahrhunderts haben bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts fast vollkommen an Bedeutung verloren. Die Auflösung dieser sozio-kulturellen Milieus und der auf sie gegründeten konkurrierenden politischen Lager erfolgte zwar ungleichzeitig — der Niedergang des Liberalismus setzte bereits vor der Jahrhundertwende ein —, entscheidend waren schließlich jedoch die Epoche des deutschen Faschismus und in der Folge spezifische Entwicklungen in der Bundesrepublik, vor allem die Herausbildung eines Basiskonsenses innerhalb der westdeutschen Gesellschaft.

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Die durch jeweils spezifische, miteinander konfligierende und vielfach auch antagonistisch gegeneinander gerichtete ökonomisch-soziale, politische und ideologischkulturelle Merkmale geprägten großen sozialen Bewegungen aus der Zeit des 19. Jahrhunderts haben bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts fast vollkommen an Bedeutung verloren. Die Auflösung dieser sozio-kulturellen Milieus und der auf sie gegründeten konkurrierenden politischen Lager erfolgte zwar ungleichzeitig — der Niedergang des Liberalismus setzte bereits vor der Jahrhundertwende ein —, entscheidend waren schließlich jedoch die Epoche des deutschen Faschismus und in der Folge spezifische Entwicklungen in der Bundesrepublik, vor allem die Herausbildung eines Basiskonsenses innerhalb der westdeutschen Gesellschaft.

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Political scienceHumanitiesArt

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