TL;DRAbstract
Die vom Juli 2006 bis zum März 2007 am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungsstellen durchgeführte Querschnittstudie „Armut, Schulden und Gesundheit“ (ASG-Studie) hat deutlich gemacht, dass die finanzielle Belastungssituation für die Mehrheit der überschuldeten Privatpersonen zu einer verminderten Inanspruchnahme an zuzahlungspflichtigen medizinischen Leistungen des Gesundheitssystems führt. Etwa 65 Prozent der befragten Schuldner gaben an, aus Geldmangel vom Arzt verschriebene Medikamente nicht gekauft zu haben. Fast ebenso häufig, in rund 61 Prozent der Fälle, sahen Probanden der Studie aufgrund ihrer finanziellen Lage vom Besuch eines Arztes ab, um die pro Quartal anfallende Praxisgebühr nicht leisten zu müssen.
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Die vom Juli 2006 bis zum März 2007 am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungsstellen durchgeführte Querschnittstudie „Armut, Schulden und Gesundheit“ (ASG-Studie) hat deutlich gemacht, dass die finanzielle Belastungssituation für die Mehrheit der überschuldeten Privatpersonen zu einer verminderten Inanspruchnahme an zuzahlungspflichtigen medizinischen Leistungen des Gesundheitssystems führt. Etwa 65 Prozent der befragten Schuldner gaben an, aus Geldmangel vom Arzt verschriebene Medikamente nicht gekauft zu haben. Fast ebenso häufig, in rund 61 Prozent der Fälle, sahen Probanden der Studie aufgrund ihrer finanziellen Lage vom Besuch eines Arztes ab, um die pro Quartal anfallende Praxisgebühr nicht leisten zu müssen.
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