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Nachhaltige Kostenoptimierung durch 6- Sigma- Einkauf (Wertmanagement im Einkauf)

Michael Zeuch-2010-11-02-Gabler eBooks
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TL;DRAbstract

Die klassische Darstellung des Wertbeitrags des Einkaufs bewertet die Hebelwirkung der Kostensenkungsbeiträge durch Materialkostenreduzierung – vorrangig durch einkäuferische Aktivitäten ausgelöst – gegenüber umsatzsteigernden Maßnahmen. Bei dieser Darstellung kommen im Zuge des allgemeinen Trends zunehmender Anteile zugekaufter Wertschöpfung (Materialkostenanteil) eindeutig alle Maßnahmen des Einkaufs zu besseren Erfolgen als die Maßnahmen zur Umsatzsteigerung. An dieser Tatsache kann sich heute auch kein Unternehmen vorbeimogeln, zumindest dann nicht, wenn der Materialkostenanteil über 50 % liegt, was für die meisten modernen Unternehmen und Branchen zutrifft. Leider wird diese – mittlerweile glücklicherweise weitgehend erkannte Tatsache - oft auf die einfache Konsequenz reduziert, vom Lieferanten günstigere Einstandspreise abzuverlangen, ohne sich Gedanken zu machen, wie diese langfristig damit zurechtkommen. Solange die Marktsituation noch Wettbewerbsargumente liefert, mit welchen

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Die klassische Darstellung des Wertbeitrags des Einkaufs bewertet die Hebelwirkung der Kostensenkungsbeiträge durch Materialkostenreduzierung – vorrangig durch einkäuferische Aktivitäten ausgelöst – gegenüber umsatzsteigernden Maßnahmen. Bei dieser Darstellung kommen im Zuge des allgemeinen Trends zunehmender Anteile zugekaufter Wertschöpfung (Materialkostenanteil) eindeutig alle Maßnahmen des Einkaufs zu besseren Erfolgen als die Maßnahmen zur Umsatzsteigerung. An dieser Tatsache kann sich heute auch kein Unternehmen vorbeimogeln, zumindest dann nicht, wenn der Materialkostenanteil über 50 % liegt, was für die meisten modernen Unternehmen und Branchen zutrifft. Leider wird diese – mittlerweile glücklicherweise weitgehend erkannte Tatsache - oft auf die einfache Konsequenz reduziert, vom Lieferanten günstigere Einstandspreise abzuverlangen, ohne sich Gedanken zu machen, wie diese langfristig damit zurechtkommen. Solange die Marktsituation noch Wettbewerbsargumente liefert, mit welchen

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