TL;DRAbstract
Akteure – Subjekte – Individuen sind in der Soziologie höchst unterschiedlich konnotierte und mit diversen Arbeitsweisen und Selbstverständnissen verbundene Begriffe. Der Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist daher die Frage, wozu in der Soziologie Akteursbeschreibungen eingesetzt werden und was daraus für deren Form und Inhalt zu folgern ist. In diesem Kontext ist zuerst festzuhalten, dass sich in der Soziologie heute ganz versch iedene – und sehr oft implizit bleibende – Antworten auf diese Frage finden. Da sind zum einen anthropologisch-philosophische Ansätze, die eine Wesensbestimmung des Menschen vornehmen und spezifische Fähigkeiten, sich produktiv zu betätigen (der frühe Marx), sich sinnhaft in der Welt zu orientieren (Max Weber, Max Scheler, Helmuth Plessner) oder als soziales Wesen (George H. Mead, Alfred Schütz) mit anderen in Kontakt zu treten, festhalten (vgl. Honneth/ Joas 1980).
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Akteure – Subjekte – Individuen sind in der Soziologie höchst unterschiedlich konnotierte und mit diversen Arbeitsweisen und Selbstverständnissen verbundene Begriffe. Der Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist daher die Frage, wozu in der Soziologie Akteursbeschreibungen eingesetzt werden und was daraus für deren Form und Inhalt zu folgern ist. In diesem Kontext ist zuerst festzuhalten, dass sich in der Soziologie heute ganz versch iedene – und sehr oft implizit bleibende – Antworten auf diese Frage finden. Da sind zum einen anthropologisch-philosophische Ansätze, die eine Wesensbestimmung des Menschen vornehmen und spezifische Fähigkeiten, sich produktiv zu betätigen (der frühe Marx), sich sinnhaft in der Welt zu orientieren (Max Weber, Max Scheler, Helmuth Plessner) oder als soziales Wesen (George H. Mead, Alfred Schütz) mit anderen in Kontakt zu treten, festhalten (vgl. Honneth/ Joas 1980).
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