TL;DRAbstract
In der Mitte eines lachenden Tales, durch welches sich der jugendliche Rhein noch unsichern Laufes schlängelt, liegt das Bündnerstädtchen Mayenfeld, des Hochgerichtes gleichen Namens Hauptort, von fruchtbaren Feldern umgeben, am sonnichten Abhang üppiger Weinberge und lieblich grünender Matten, wie in einem reizenden Garten, dem milden Einfluß der spielenden Mittagswinde offen, geschützt gegen die Stürme des Nordens von des Rhäticons hohen Mauern. Auf jenem majestätischen Gebirgswall, den östlich der Silvan mit seinen Hörnern und Alpen bildet, erheben sich neben dem Furnis die himmelanstrebenden Felspyramiden der Glebbwand, der prächtige Falknis und die grasreichen Höhen von Guscha. Durch die aufgerissenen Schründe dieser gigantischen Massen wälzen tobende Gießbäche unaufhaltsam rollendes Gestein hinab in die Fluten des Rheines. Unten blüht die sanftere Natur in warmer hesperischer Fülle; oben thront kalter Ernst auf den Trümmern früherer Schöpfungen*.
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In der Mitte eines lachenden Tales, durch welches sich der jugendliche Rhein noch unsichern Laufes schlängelt, liegt das Bündnerstädtchen Mayenfeld, des Hochgerichtes gleichen Namens Hauptort, von fruchtbaren Feldern umgeben, am sonnichten Abhang üppiger Weinberge und lieblich grünender Matten, wie in einem reizenden Garten, dem milden Einfluß der spielenden Mittagswinde offen, geschützt gegen die Stürme des Nordens von des Rhäticons hohen Mauern. Auf jenem majestätischen Gebirgswall, den östlich der Silvan mit seinen Hörnern und Alpen bildet, erheben sich neben dem Furnis die himmelanstrebenden Felspyramiden der Glebbwand, der prächtige Falknis und die grasreichen Höhen von Guscha. Durch die aufgerissenen Schründe dieser gigantischen Massen wälzen tobende Gießbäche unaufhaltsam rollendes Gestein hinab in die Fluten des Rheines. Unten blüht die sanftere Natur in warmer hesperischer Fülle; oben thront kalter Ernst auf den Trümmern früherer Schöpfungen*.
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