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Aerodynamische Beiwerte im Schall- und Überschallgebiet

F. Dubs-1975-01-01-Birkhäuser Basel eBooks
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TL;DRAbstract

Im Bereiche der Überschallgeschwindigkeit tritt an einem umströmten Körper ein zusätzlicher Widerstand auf, der im Unterschallgebiet nicht existiert. Dieser Widerstand rührt von den vom Körper ausgehenden und mit ihm wandernden Kompressions- und Expansionswellen her. Ausgangsstellen dieser Wellen sind: die Rumpfspitze, die Flügelkanten und -Spitzen, die Knicklinien im Flügelprofil etc. — Eine ähnliche Erscheinung stellt das Wellensystem dar, das ein fahrendes Schiff mit sich führt, wobei die aufzubringende Vortriebsleistung des Schiffes zum größten Teil auf die Erzeugung und Mitnahme des Wellensystems entfällt. Diese Analogie führte dazu, daß man den Zusatzwiderstand, der bei Überschallgeschwindigkeit entsteht, als Wellenwiderstand bezeichnet. Er stellt eine weitere Abart des bereits bekannten Druckwiderstandes (vgl. Bd. I, Seite 61 und 70) dar. Der Wellenwiderstand eines Profils ist proportional dem Quadrate des Dickenverhältnisses. Diese für die Überschallströmung charakteristische T

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Im Bereiche der Überschallgeschwindigkeit tritt an einem umströmten Körper ein zusätzlicher Widerstand auf, der im Unterschallgebiet nicht existiert. Dieser Widerstand rührt von den vom Körper ausgehenden und mit ihm wandernden Kompressions- und Expansionswellen her. Ausgangsstellen dieser Wellen sind: die Rumpfspitze, die Flügelkanten und -Spitzen, die Knicklinien im Flügelprofil etc. — Eine ähnliche Erscheinung stellt das Wellensystem dar, das ein fahrendes Schiff mit sich führt, wobei die aufzubringende Vortriebsleistung des Schiffes zum größten Teil auf die Erzeugung und Mitnahme des Wellensystems entfällt. Diese Analogie führte dazu, daß man den Zusatzwiderstand, der bei Überschallgeschwindigkeit entsteht, als Wellenwiderstand bezeichnet. Er stellt eine weitere Abart des bereits bekannten Druckwiderstandes (vgl. Bd. I, Seite 61 und 70) dar. Der Wellenwiderstand eines Profils ist proportional dem Quadrate des Dickenverhältnisses. Diese für die Überschallströmung charakteristische T

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