CitedEvidence
User Settings

Rhetorik als Irritation der Politik: z.B. Niklas Luhmann

Theodor M. Bardmann-1995-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
2

TL;DRAbstract

Wenn es derzeit ein anspruchsvolles soziologisches Theorieangebot gibt, das sich gegen den "alteuropäisch-emanzipatorischen" Anspruch wendet, politische Öffentlichkeit auf eine "Rede-Räson" zu gründen, die sich ihrerseits der "Konsensualität der argumentativ überzeugungskräftigen Einlösung von Geltungsansprüchen" (Kopperschmidt 1989, S. 220) verpflichtet, dann ist es die von den Vertretern alteuropäisch-emanzipatorischer Ansprüche allfällig attackierte, und nicht zuletzt durch diese Attacken auf Format gebrachte System, Umwelttheorie Niklas Luhmanns. Nach Luhmann sollte die politische Rede weder an Konsens und Überzeugung gebunden, noch auf Geltungsansprüche gegründet werden. Sie sollte sich, um ein Wortspiel Luhmanns (1986, S. 176) aufzugreifen, nicht der Räsonanz sondern vielmehr der Resonanz verpflichtet fühlen.

Chat with Paper

AI Agents for this Paper

Wenn es derzeit ein anspruchsvolles soziologisches Theorieangebot gibt, das sich gegen den "alteuropäisch-emanzipatorischen" Anspruch wendet, politische Öffentlichkeit auf eine "Rede-Räson" zu gründen, die sich ihrerseits der "Konsensualität der argumentativ überzeugungskräftigen Einlösung von Geltungsansprüchen" (Kopperschmidt 1989, S. 220) verpflichtet, dann ist es die von den Vertretern alteuropäisch-emanzipatorischer Ansprüche allfällig attackierte, und nicht zuletzt durch diese Attacken auf Format gebrachte System, Umwelttheorie Niklas Luhmanns. Nach Luhmann sollte die politische Rede weder an Konsens und Überzeugung gebunden, noch auf Geltungsansprüche gegründet werden. Sie sollte sich, um ein Wortspiel Luhmanns (1986, S. 176) aufzugreifen, nicht der Räsonanz sondern vielmehr der Resonanz verpflichtet fühlen.

Keywords

PhilosophyHumanitiesPolitical science

Chat

Click to start Chat