TL;DRAbstract
Wenn es derzeit ein anspruchsvolles soziologisches Theorieangebot gibt, das sich gegen den "alteuropäisch-emanzipatorischen" Anspruch wendet, politische Öffentlichkeit auf eine "Rede-Räson" zu gründen, die sich ihrerseits der "Konsensualität der argumentativ überzeugungskräftigen Einlösung von Geltungsansprüchen" (Kopperschmidt 1989, S. 220) verpflichtet, dann ist es die von den Vertretern alteuropäisch-emanzipatorischer Ansprüche allfällig attackierte, und nicht zuletzt durch diese Attacken auf Format gebrachte System, Umwelttheorie Niklas Luhmanns. Nach Luhmann sollte die politische Rede weder an Konsens und Überzeugung gebunden, noch auf Geltungsansprüche gegründet werden. Sie sollte sich, um ein Wortspiel Luhmanns (1986, S. 176) aufzugreifen, nicht der Räsonanz sondern vielmehr der Resonanz verpflichtet fühlen.
Chat with Paper
AI Agents for this Paper
Wenn es derzeit ein anspruchsvolles soziologisches Theorieangebot gibt, das sich gegen den "alteuropäisch-emanzipatorischen" Anspruch wendet, politische Öffentlichkeit auf eine "Rede-Räson" zu gründen, die sich ihrerseits der "Konsensualität der argumentativ überzeugungskräftigen Einlösung von Geltungsansprüchen" (Kopperschmidt 1989, S. 220) verpflichtet, dann ist es die von den Vertretern alteuropäisch-emanzipatorischer Ansprüche allfällig attackierte, und nicht zuletzt durch diese Attacken auf Format gebrachte System, Umwelttheorie Niklas Luhmanns. Nach Luhmann sollte die politische Rede weder an Konsens und Überzeugung gebunden, noch auf Geltungsansprüche gegründet werden. Sie sollte sich, um ein Wortspiel Luhmanns (1986, S. 176) aufzugreifen, nicht der Räsonanz sondern vielmehr der Resonanz verpflichtet fühlen.
Keywords
Chat
Click to start Chat