CitedEvidence
User Settings

Vergleichende Demokratieforschung: empirisch-analytische Demokratietheorien

Manfred G. Schmidt-2000-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
1

TL;DRAbstract

Es gibt nicht eine Demokratietheorie, sondern viele Demokratietheorien. Zu ihnen zählen normative und empirische Theorien, vergleichende und auf Fallstudien gegründete, statische und dynamische, demokratiefreundliche und -feindliche sowie input- und outputorientierte. Dazu kommen Ansätze, die Demokratie nur als Direktdemokratie oder als Repräsentativverfassung buchstabieren. So vielfältig wie die Theorien sind auch die demokratischen Staatsverfassungen. Diese Vielfalt wird jedoch in den meisten Demokratietheorien nicht ausreichend berücksichtigt. Vielen von ihnen mangelt es an Sensibilität für die — von Land zu Land unterschiedlichen — Verfassungen der Demokratie. Zudem vernachlässigen die meisten Demokratietheorien den historischen Vergleich. Und das, obwohl für den historischen wie für den internationalen Vergleich die ältere Institutionenkunde, beispielsweise Bryce (1921) und Loewenstein (1975), und neuere vergleichende Studien mannigfache Anknüpfungsmöglichkeiten bieten, so Lehmbru

Chat with Paper

AI Agents for this Paper

Es gibt nicht eine Demokratietheorie, sondern viele Demokratietheorien. Zu ihnen zählen normative und empirische Theorien, vergleichende und auf Fallstudien gegründete, statische und dynamische, demokratiefreundliche und -feindliche sowie input- und outputorientierte. Dazu kommen Ansätze, die Demokratie nur als Direktdemokratie oder als Repräsentativverfassung buchstabieren. So vielfältig wie die Theorien sind auch die demokratischen Staatsverfassungen. Diese Vielfalt wird jedoch in den meisten Demokratietheorien nicht ausreichend berücksichtigt. Vielen von ihnen mangelt es an Sensibilität für die — von Land zu Land unterschiedlichen — Verfassungen der Demokratie. Zudem vernachlässigen die meisten Demokratietheorien den historischen Vergleich. Und das, obwohl für den historischen wie für den internationalen Vergleich die ältere Institutionenkunde, beispielsweise Bryce (1921) und Loewenstein (1975), und neuere vergleichende Studien mannigfache Anknüpfungsmöglichkeiten bieten, so Lehmbru

Keywords

HumanitiesPhilosophy

Chat

Click to start Chat