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Babysitter, Sündenbock und Streitobjekt — Vom schwierigen Umgang mit dem Fernseher in der Familie

Bruno Stafski-1995-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Über die Auswirkungen eines steigenden Fernsehkonsums auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und das Zusammenleben der Familien wird in den letzten Jahren allenthalben viel diskutiert. Auch vielfältige Forschungsergebnisse liegen vor, die sich mit dieser Frage beschäftigen (vgl. die Zusammenfassung bei Winterhoff-Spurk 1986). Wer jedoch glaubt, daraus eindeutige Hinweise und Handlungsvorgaben für den pädagogischen Umgang mit dem Fernsehen ziehen zu können, sieht sich bald getäuscht. Die Ergebnisse sind — wie so oft in den Sozialwissenschaften — entweder nicht eindeutig oder unter so speziellen, konstruierten Forschungsbedingungen zustande gekommen, daß sie für die Fragen von Eltern und Pädagogen nur wenig hergeben. Die Kardinalfrage, ob bzw. wieviel Fernsehen Kindern und Jugendlichen schadet, wird nicht klar beantwortet und läßt sich in dieser Einfachheit auch nicht beantworten. So verwundert es dann auch nicht, wenn z.B. in einem Themenheft der Zeitschrift "Psychologie Heute"

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Über die Auswirkungen eines steigenden Fernsehkonsums auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und das Zusammenleben der Familien wird in den letzten Jahren allenthalben viel diskutiert. Auch vielfältige Forschungsergebnisse liegen vor, die sich mit dieser Frage beschäftigen (vgl. die Zusammenfassung bei Winterhoff-Spurk 1986). Wer jedoch glaubt, daraus eindeutige Hinweise und Handlungsvorgaben für den pädagogischen Umgang mit dem Fernsehen ziehen zu können, sieht sich bald getäuscht. Die Ergebnisse sind — wie so oft in den Sozialwissenschaften — entweder nicht eindeutig oder unter so speziellen, konstruierten Forschungsbedingungen zustande gekommen, daß sie für die Fragen von Eltern und Pädagogen nur wenig hergeben. Die Kardinalfrage, ob bzw. wieviel Fernsehen Kindern und Jugendlichen schadet, wird nicht klar beantwortet und läßt sich in dieser Einfachheit auch nicht beantworten. So verwundert es dann auch nicht, wenn z.B. in einem Themenheft der Zeitschrift "Psychologie Heute"

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HumanitiesArtPolitical scienceGynecologyPhilosophyMedicine

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