CitedEvidence
User Settings

Der Aufstand der KPD 1923

Wulf D. Hund-1983-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
0

TL;DRAbstract

Am 23. Oktober 1923 erhielten die hamburgischen Polizeiwachen fünf Minuten nach 5 Uhr die Depesche: „Erhöhte Alarmbereitschaft, da einzelne Wachen angegriffen worden sind.“1 Kurz darauf löste die Polizei Großalarm aus. Stoßtrupps von Mitgliedern der Kommunistischen Partei hatten zahlreiche Polizeiwachen überraschend angegriffen.2 In 17 Fällen gelang ihnen die Überrumpelung. Nach diesen Anfangserfolgen wurden sie aber vom massiven Gegenangriff der Polizei schnell in die Defensive gedrängt. In Barmbek und Schiffbek konnten sie sich verschanzen. Weil ihre Aktion jedoch nicht als Initialzündung wirkte, die breite Massen in den Kampf einbezogen hätte, waren diese Stellungen nicht lange zu halten. Beide gingen im Lauf des 24. Oktobers verloren. Der Hamburger Aufstand war gescheitert.3

Chat with Paper

AI Agents for this Paper

Am 23. Oktober 1923 erhielten die hamburgischen Polizeiwachen fünf Minuten nach 5 Uhr die Depesche: „Erhöhte Alarmbereitschaft, da einzelne Wachen angegriffen worden sind.“1 Kurz darauf löste die Polizei Großalarm aus. Stoßtrupps von Mitgliedern der Kommunistischen Partei hatten zahlreiche Polizeiwachen überraschend angegriffen.2 In 17 Fällen gelang ihnen die Überrumpelung. Nach diesen Anfangserfolgen wurden sie aber vom massiven Gegenangriff der Polizei schnell in die Defensive gedrängt. In Barmbek und Schiffbek konnten sie sich verschanzen. Weil ihre Aktion jedoch nicht als Initialzündung wirkte, die breite Massen in den Kampf einbezogen hätte, waren diese Stellungen nicht lange zu halten. Beide gingen im Lauf des 24. Oktobers verloren. Der Hamburger Aufstand war gescheitert.3

Keywords

HumanitiesChemistryArt

Chat

Click to start Chat