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Die Begleitung sterbender Patienten

O. Seidl-1987-01-01
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TL;DRAbstract

Diese Äußerung eines moribunden Homosexuellen mit AIDS zeigt deutlich, wie wenig ein Angehöriger dieser Risiko-Gruppe das sonst selbstverständliche Mitgefühl der Umwelt mit einem jungen Sterbenden erwartet. Für die ärztliche Betreuung wird es deshalb von entscheidender Bedeutung sein, zu welcher Gruppe der Patient gehört: zu den Homosexuellen, den Drogenabhängigen, Blutern oder anderen. Laut Melderegister starben in der Bundesrepublik bis April 1987 489 Personen an den Folgen von AIDS, darunter überwiegend Homosexuelle. Die meisten Todesfälle wurden in den Großstädten und dort in einigen speziellen Kliniken gezählt. Bei der zu erwartenden Ausbreitung der Infektion und der hohen Sterberate an AIDS wird die Betreuung Sterbender bald Aufgabe vieler Ärzte und Pflegekräfte sein.

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Diese Äußerung eines moribunden Homosexuellen mit AIDS zeigt deutlich, wie wenig ein Angehöriger dieser Risiko-Gruppe das sonst selbstverständliche Mitgefühl der Umwelt mit einem jungen Sterbenden erwartet. Für die ärztliche Betreuung wird es deshalb von entscheidender Bedeutung sein, zu welcher Gruppe der Patient gehört: zu den Homosexuellen, den Drogenabhängigen, Blutern oder anderen. Laut Melderegister starben in der Bundesrepublik bis April 1987 489 Personen an den Folgen von AIDS, darunter überwiegend Homosexuelle. Die meisten Todesfälle wurden in den Großstädten und dort in einigen speziellen Kliniken gezählt. Bei der zu erwartenden Ausbreitung der Infektion und der hohen Sterberate an AIDS wird die Betreuung Sterbender bald Aufgabe vieler Ärzte und Pflegekräfte sein.

Keywords

GynecologyMedicinePolitical science

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