Allgegenwärtiger Tod: Arbeitsbedingungen und Mortalität im Ruhr-Bergbau bis zum Ersten Weltkrieg
TL;DRAbstract
Der Bergbau im deutschen Kaiserreich war geprägt durch eine hohe Mortalität insbesondere unter den jugendlichen Bergarbeitern. Neben den allgemein schlechten Arbeitsbedingungen waren hierfür vornehmlich soziologische Parameter verantwortlich: Einerseits Fragen der Betriebsorganisation (Ausbildung, Hierarchien), andererseits um die spezifische Lebenswelt der Jungbergleute. Innerhalb der bergmännischen Kultur entwickelten sich unterschiedliche Formen der Reaktion auf den (vorzeitigen) Tod. Dies zeigt sich besonders in den 'Bewältigungsstrategien', die von der Interpretation als gottgewolltem Schicksal über anklagende Wut bis hin zur Wahrnehmung als soldatischem Heldentum bewegten.
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Der Bergbau im deutschen Kaiserreich war geprägt durch eine hohe Mortalität insbesondere unter den jugendlichen Bergarbeitern. Neben den allgemein schlechten Arbeitsbedingungen waren hierfür vornehmlich soziologische Parameter verantwortlich: Einerseits Fragen der Betriebsorganisation (Ausbildung, Hierarchien), andererseits um die spezifische Lebenswelt der Jungbergleute. Innerhalb der bergmännischen Kultur entwickelten sich unterschiedliche Formen der Reaktion auf den (vorzeitigen) Tod. Dies zeigt sich besonders in den 'Bewältigungsstrategien', die von der Interpretation als gottgewolltem Schicksal über anklagende Wut bis hin zur Wahrnehmung als soldatischem Heldentum bewegten.
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