TL;DRAbstract
Nirgendwo haben in Deutschland Standesunterschiede so deutlich sich erhalten wie im Schulwesen. Als nach der Reformation Bildung für alle zu einem Bedürfnis wurde, um die Bibel in der Muttersprache zu lesen, ging es den Obrigkeiten darum, die erforderlichen Elementarschulen distinkt zu trennen vom bestehenden „höheren“ Schulwesen der Lateinschulen. Die Standesgrenzen sollten bewahrt und die Landeskinder in den Dörfern gehalten werden. Also wurde der Unterricht bei der breiten Bevölkerung auf Elementarkenntnisse im Dienst der Religions- und Untertanenerziehung beschränkt.
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Nirgendwo haben in Deutschland Standesunterschiede so deutlich sich erhalten wie im Schulwesen. Als nach der Reformation Bildung für alle zu einem Bedürfnis wurde, um die Bibel in der Muttersprache zu lesen, ging es den Obrigkeiten darum, die erforderlichen Elementarschulen distinkt zu trennen vom bestehenden „höheren“ Schulwesen der Lateinschulen. Die Standesgrenzen sollten bewahrt und die Landeskinder in den Dörfern gehalten werden. Also wurde der Unterricht bei der breiten Bevölkerung auf Elementarkenntnisse im Dienst der Religions- und Untertanenerziehung beschränkt.
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