TL;DRAbstract
Jürgen Habermas hat seine Sozialtheorie niemals als l’art pour l’art verstanden, als eine Konstruktion, die alleine durch die Eleganz des logischen Aufbaus besticht. Vielmehr soll sie den Blick dafür schärfen, welche Beschaffenheit und Zukunftsperspektive die gegenwärtige Gesellschaft hat. Für diese Zielsetzung hat sich Habermas im Laufe einer sich über fünf Jahrzehnte erstreckenden Theoriearbeit unterschiedlicher philosophisch begründeter und begrifflich ausgearbeiteter Mittel bedient. Immer wieder hat er sich auf ganz verschiedene Denktraditionen bezogen und Theorieelemente des Marxismus, der Hermeneutik, der Psychoanalyse, der Entwicklungspsychologie, der Sprachphilosophie etc. seinem eigenen Gedankengebäude inkorporiert.
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Jürgen Habermas hat seine Sozialtheorie niemals als l’art pour l’art verstanden, als eine Konstruktion, die alleine durch die Eleganz des logischen Aufbaus besticht. Vielmehr soll sie den Blick dafür schärfen, welche Beschaffenheit und Zukunftsperspektive die gegenwärtige Gesellschaft hat. Für diese Zielsetzung hat sich Habermas im Laufe einer sich über fünf Jahrzehnte erstreckenden Theoriearbeit unterschiedlicher philosophisch begründeter und begrifflich ausgearbeiteter Mittel bedient. Immer wieder hat er sich auf ganz verschiedene Denktraditionen bezogen und Theorieelemente des Marxismus, der Hermeneutik, der Psychoanalyse, der Entwicklungspsychologie, der Sprachphilosophie etc. seinem eigenen Gedankengebäude inkorporiert.
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