Überwindung der Metaphysik: Carnap und Heidegger
TL;DRAbstract
Im § 5 von "Die Überwindung der Metaphysik" beginnt Carnap unter dem Titel "metaphysische Scheinsätze" seine Diskussion der Heidegger-Beispiele (siehe Anmerkung 15) mit der Bemerkung, daß, obwohl wir "ebensogut Stellen aus irgendeinem anderen der zahlreichen Metaphysiker der Gegenwart oder der Vergangenheit (hätten) entnehmen können", er, Carnap, sich entschlossen habe, "einige Sätze aus derjenigen metaphysischen Lehre (zu wählen), die gegenwärtig in Deutschland den stärksten Einfluß ausübt." {Carnap, 1932a, S. 229, S.69}. Dann folgt eine Auseinandersetzung mit einigen den Begriff des Nichts betreffenden Heideggersätzen, insbesondere dem berüchtigten Satz "Das Nichts selbst nichtet".\n\nDie Kritik Carnaps ist professioneller und tiefergreifend als man vielleicht annimmt.
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Im § 5 von "Die Überwindung der Metaphysik" beginnt Carnap unter dem Titel "metaphysische Scheinsätze" seine Diskussion der Heidegger-Beispiele (siehe Anmerkung 15) mit der Bemerkung, daß, obwohl wir "ebensogut Stellen aus irgendeinem anderen der zahlreichen Metaphysiker der Gegenwart oder der Vergangenheit (hätten) entnehmen können", er, Carnap, sich entschlossen habe, "einige Sätze aus derjenigen metaphysischen Lehre (zu wählen), die gegenwärtig in Deutschland den stärksten Einfluß ausübt." {Carnap, 1932a, S. 229, S.69}. Dann folgt eine Auseinandersetzung mit einigen den Begriff des Nichts betreffenden Heideggersätzen, insbesondere dem berüchtigten Satz "Das Nichts selbst nichtet".\n\nDie Kritik Carnaps ist professioneller und tiefergreifend als man vielleicht annimmt.
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