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TRANSFERLEISTUNGEN: Formen des Traditionsverhaltens bei Paul Fleming

Ursula Kocher-2013-01-01
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TL;DRAbstract

Paul Fleming greift in seiner Lyrik Traditionen auf, richtet seine eigenen Texte daran aus, passt sie aber gleichzeitig an neue Kontexte an. Der Rückbezug auf unterschiedliche Traditionen, etwa des Petrarkismus und Neustoizismus, geschieht zumeist über den Transfer topischer Inhalte, die vom Rezipienten erkannt und zugeordnet werden können. Wie kann die Tradition jedoch erkannt werden, wenn sie überwunden wird? Zwei beispielhafte Gedichtanalysen verdeutlichen, dass in Flemings Lyrik keine der aufgerufenen Traditionen eindeutig dominiert, sondern scheinbare Gegensätze nebeneinander bestehen und sich aufeinander beziehen. Durch diese Verflechtungen behalten Flemings Gedichte jenseits ihres Inhalts eine beständige Dynamik.

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Paul Fleming greift in seiner Lyrik Traditionen auf, richtet seine eigenen Texte daran aus, passt sie aber gleichzeitig an neue Kontexte an. Der Rückbezug auf unterschiedliche Traditionen, etwa des Petrarkismus und Neustoizismus, geschieht zumeist über den Transfer topischer Inhalte, die vom Rezipienten erkannt und zugeordnet werden können. Wie kann die Tradition jedoch erkannt werden, wenn sie überwunden wird? Zwei beispielhafte Gedichtanalysen verdeutlichen, dass in Flemings Lyrik keine der aufgerufenen Traditionen eindeutig dominiert, sondern scheinbare Gegensätze nebeneinander bestehen und sich aufeinander beziehen. Durch diese Verflechtungen behalten Flemings Gedichte jenseits ihres Inhalts eine beständige Dynamik.

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