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Komparatistischer Exkurs: Der Faschismus im Feld rechtsradikaler Bewegungen und Parteien

Maurizio Bach,Stefan Breuer-2010-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Wollte man die Ausführungen des voranstehenden Textes einer bestimmten Fachrichtung zuordnen, so wäre dies am ehesten die Soziologie. Deren Aufgabe ist es nach Weber, „Typen-Begriffe“ zu bilden und „generelle Regeln des Geschehens“ zu suchen. Dabei entnimmt sie ihr Material der historischen Wirklichkeit (oder besser: dem empirisch gesicherten Wissen über dieselbe) und unterwirft es bestimmten Prozeduren der Abstraktion, die Weber als „Isolierung und Generalisierung“ bezeichnet, anders gesagt: als das „Herausgreifen bestimmter Merkmale oder Tatsachen, die dann zu einem Begriff mit ‚gesteigerter‘ Eindeutigkeit gebracht werden.“ Wiewohl, wenn man so will, ‚in Ansehung‘ der Wirklichkeit gebildet, ist der auf diese Weise konstruierte Typenbegriff – in unserem Fall: das faschistische Minimum – keine Deskription von Wirklichkeit, sondern dieser gegenüber im Status der Transzendenz, damit aber immer auch „relativ inhaltsleer“, ja sogar „weltfremd“, weil stets weniger enthaltend, als die Wirkli

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Wollte man die Ausführungen des voranstehenden Textes einer bestimmten Fachrichtung zuordnen, so wäre dies am ehesten die Soziologie. Deren Aufgabe ist es nach Weber, „Typen-Begriffe“ zu bilden und „generelle Regeln des Geschehens“ zu suchen. Dabei entnimmt sie ihr Material der historischen Wirklichkeit (oder besser: dem empirisch gesicherten Wissen über dieselbe) und unterwirft es bestimmten Prozeduren der Abstraktion, die Weber als „Isolierung und Generalisierung“ bezeichnet, anders gesagt: als das „Herausgreifen bestimmter Merkmale oder Tatsachen, die dann zu einem Begriff mit ‚gesteigerter‘ Eindeutigkeit gebracht werden.“ Wiewohl, wenn man so will, ‚in Ansehung‘ der Wirklichkeit gebildet, ist der auf diese Weise konstruierte Typenbegriff – in unserem Fall: das faschistische Minimum – keine Deskription von Wirklichkeit, sondern dieser gegenüber im Status der Transzendenz, damit aber immer auch „relativ inhaltsleer“, ja sogar „weltfremd“, weil stets weniger enthaltend, als die Wirkli

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