Ergebnisse der operativen Therapie von proximalen Gallengangstumoren - Retrospektive Studie
TL;DRAbstract
In den Jahren 1987-2000 sind 51 Patienten aufgrund eines Gallengangstumors (Klatskin-Tumor) operiert worden. Bei 30 Patienten wurde eine Hepatikusgabelresektion, bei 6 Patienten eine Hepatikusgabelresektion mit Leberteilresektion durchgefuhrt. Die postoperative Komplikationsrate gestaltete sich niedrig, die Nachblutung galt als haufigste Komplikation. Bezuglich der Uberlebensdauer zeitgte sich, dass die weitaus radikaler operierten nicht wesentlich langer lebten. Insgesamt lebten 13/ 51 Patienten weniger als 5 Monate, 14 Patienten nicht langer als 1 Jahr. Langer als 1 Jahr (15-20 Monate) lebten 11 Patienten; nur 8/ 51 Patienten uberlebten einen Zeitraum langer als 2 Jahre. Der Gallengangstumor stellt nach wie vor ein prognostisch ungunstiger sowie diagnostisch und therapeutisch anspruchvoller Tumor in der hepatobiliaren Chirurgie.
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In den Jahren 1987-2000 sind 51 Patienten aufgrund eines Gallengangstumors (Klatskin-Tumor) operiert worden. Bei 30 Patienten wurde eine Hepatikusgabelresektion, bei 6 Patienten eine Hepatikusgabelresektion mit Leberteilresektion durchgefuhrt. Die postoperative Komplikationsrate gestaltete sich niedrig, die Nachblutung galt als haufigste Komplikation. Bezuglich der Uberlebensdauer zeitgte sich, dass die weitaus radikaler operierten nicht wesentlich langer lebten. Insgesamt lebten 13/ 51 Patienten weniger als 5 Monate, 14 Patienten nicht langer als 1 Jahr. Langer als 1 Jahr (15-20 Monate) lebten 11 Patienten; nur 8/ 51 Patienten uberlebten einen Zeitraum langer als 2 Jahre. Der Gallengangstumor stellt nach wie vor ein prognostisch ungunstiger sowie diagnostisch und therapeutisch anspruchvoller Tumor in der hepatobiliaren Chirurgie.
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