Guido gibt Gas. Vorfahrt für Arbeit in den FDP-Wahlwerbepots zur Bundestagswahl 2002 und 2005
TL;DRAbstract
Die im folgenden Beitrag exemplarisch behandelten TV-Wahlwerbespots der FDP zu den Bundestagswahlen 2002 und 2005 zeichnen sich u.a. durch Be- standteile der Inszenierung, Personalisierung, Visualisierung und Symbolisie- rung aus. Bevor die beiden Spots anhand ihrer visuellen und verbalen Aussagen analysiert werden, sollen zunächst allgemeine Merkmale des politischen Thea- tralitätskonzeptes skizziert werden, dessen Bestandteile im Rahmen der Spot- interpretation berücksichtigt werden. Eine zentrale Aufgabe dieses Aufsatzes liegt darin, die „Rekonstruktion der Inszenierung von Vertrauenswürdigkeit“ (Wachtel 1988: 3) am Beispiel der FDP-Spots auf der Ton- und Bildebene her- auszuarbeiten. Es ist zu prüfen, ob neben der Appellfunktion auch eine Informa- tionsfunktion in den Werbefilmen vorhanden ist und ob politische Alternativen zu den konkurrierenden Parteien in angemessener Form deutlich werden.
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Die im folgenden Beitrag exemplarisch behandelten TV-Wahlwerbespots der FDP zu den Bundestagswahlen 2002 und 2005 zeichnen sich u.a. durch Be- standteile der Inszenierung, Personalisierung, Visualisierung und Symbolisie- rung aus. Bevor die beiden Spots anhand ihrer visuellen und verbalen Aussagen analysiert werden, sollen zunächst allgemeine Merkmale des politischen Thea- tralitätskonzeptes skizziert werden, dessen Bestandteile im Rahmen der Spot- interpretation berücksichtigt werden. Eine zentrale Aufgabe dieses Aufsatzes liegt darin, die „Rekonstruktion der Inszenierung von Vertrauenswürdigkeit“ (Wachtel 1988: 3) am Beispiel der FDP-Spots auf der Ton- und Bildebene her- auszuarbeiten. Es ist zu prüfen, ob neben der Appellfunktion auch eine Informa- tionsfunktion in den Werbefilmen vorhanden ist und ob politische Alternativen zu den konkurrierenden Parteien in angemessener Form deutlich werden.
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