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Dissertation

Untreue in Partnerschaften: Zur Prävalenz von Nichtvaterschaft und zur Messung von Eifersucht

Michael S. Wolf-2011-07-12-Univ. Duesseldorf: Duesseldorfer Dokumenten- und Publikationsserver
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TL;DRAbstract

Lebenslange monogame Beziehungen stellen nicht die einzige Partnerschaftsform in menschlichen Gesellschaften dar. Im Laufe der Evolution haben Frauen und Manner vielmehr ein komplexes Repertoire an lang- und kurzfristigen Paarungsstrategien ausgebildet, um ihren Reproduktionserfolg zu maximieren (Buss & Schmitt, 1993). Dabei sehen sich beide Geschlechter mit dem Problem der potentiellen Untreue des Sexualpartners konfrontiert (Schmitt, 2005). In der vorliegenden Dissertation werden Untersuchungen zu zwei zentralen Teilgebieten der Forschung zur Wahrnehmung und zu den Folgen von Untreue in Partnerschaften berichtet. In den ersten beiden Studien wurde der Frage nachgegangen, wie hoch die Pravalenzrate von Nichtvaterschaften in menschlichen Populationen ausfallt. Bisherige Untersuchungen konnten uber diese fur die evolutionare Psychologie zentrale Populationskenngrose keine klare Auskunft geben, da die meisten auf nicht reprasentativen Stichproben basieren, die den Anteil der Nichtvaters

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Lebenslange monogame Beziehungen stellen nicht die einzige Partnerschaftsform in menschlichen Gesellschaften dar. Im Laufe der Evolution haben Frauen und Manner vielmehr ein komplexes Repertoire an lang- und kurzfristigen Paarungsstrategien ausgebildet, um ihren Reproduktionserfolg zu maximieren (Buss & Schmitt, 1993). Dabei sehen sich beide Geschlechter mit dem Problem der potentiellen Untreue des Sexualpartners konfrontiert (Schmitt, 2005). In der vorliegenden Dissertation werden Untersuchungen zu zwei zentralen Teilgebieten der Forschung zur Wahrnehmung und zu den Folgen von Untreue in Partnerschaften berichtet. In den ersten beiden Studien wurde der Frage nachgegangen, wie hoch die Pravalenzrate von Nichtvaterschaften in menschlichen Populationen ausfallt. Bisherige Untersuchungen konnten uber diese fur die evolutionare Psychologie zentrale Populationskenngrose keine klare Auskunft geben, da die meisten auf nicht reprasentativen Stichproben basieren, die den Anteil der Nichtvaters

Keywords

GynecologyPolitical scienceHumanitiesPhilosophyMedicine

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