Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von menschlichem Leistungspotential und Ausbildung
TL;DRAbstract
Die Volkswirtschaftslehre hat von jeher den Menschen bzw. die menschliche Arbeitskraft als wesentlichen Produktionsfaktor angesehen. Trotzdem finden sich in der Wirtschaftstheorie der Vergangenheit nur allgemeine Hinweise auf die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Ausbildung1). Erst um 1900 tritt die Frage der Ausbildung in den Gedanken Büchers und Marshalls2) stärker in den Vordergrund; letzterer sieht sie bereits als notwendige Investition jeder Volkswirtschaft. Seine Betrachtungsweise bringt aber gegenüber Ricardo und Smith nichts grundsätzlich Neues, sondern betont lediglich die wohlstandssteigernde Bedeutung der Ausbildung3). Die Beschäftigung mit der Ausbildung als wachstumsförderndem Faktor ist erst als Folge der beschleunigten technischen und naturwissenschaftlichen Wissensentwicklung eingetreten und nicht zuletzt durch die Verknappung der Arbeitskräfte gefördert worden.
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Die Volkswirtschaftslehre hat von jeher den Menschen bzw. die menschliche Arbeitskraft als wesentlichen Produktionsfaktor angesehen. Trotzdem finden sich in der Wirtschaftstheorie der Vergangenheit nur allgemeine Hinweise auf die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Ausbildung1). Erst um 1900 tritt die Frage der Ausbildung in den Gedanken Büchers und Marshalls2) stärker in den Vordergrund; letzterer sieht sie bereits als notwendige Investition jeder Volkswirtschaft. Seine Betrachtungsweise bringt aber gegenüber Ricardo und Smith nichts grundsätzlich Neues, sondern betont lediglich die wohlstandssteigernde Bedeutung der Ausbildung3). Die Beschäftigung mit der Ausbildung als wachstumsförderndem Faktor ist erst als Folge der beschleunigten technischen und naturwissenschaftlichen Wissensentwicklung eingetreten und nicht zuletzt durch die Verknappung der Arbeitskräfte gefördert worden.
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