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Frankreichs Sicherheits- und Verteidigungspolitik im neuen Umfeld — Interessen, Konzeptionen, Handlungsspielräume

Michael Meimeth-1999-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Der Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung und damit einhergehend das Ende des Ost-West-Konflikts erfordert von Frankreich eine Neuorientierung seiner Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Dabei wächst in der innerfranzösischen Debatte die Erkenntnis, daß auch zentrale Konstanten französischer Sicherheitspolitik im Rahmen dieser Neubewertung zur Disposition gestellt werden müssen. Allerdings besitzen die außenpolitischen Traditionen — insbesondere das Bestreben, Frankreich Weltgeltung zu verschaffen und möglichst große Handlungsspielräume für eine eigene Großmachtpolitik zu bewahren — nach wie vor ein enormes Beharrungsvermögen. Deshalb hatte sich die französische Politik in der Vergangenheit nur sehr zögernd und eher vorsichtig tastend an die neuen Umstände anzupassen versucht.

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Der Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung und damit einhergehend das Ende des Ost-West-Konflikts erfordert von Frankreich eine Neuorientierung seiner Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Dabei wächst in der innerfranzösischen Debatte die Erkenntnis, daß auch zentrale Konstanten französischer Sicherheitspolitik im Rahmen dieser Neubewertung zur Disposition gestellt werden müssen. Allerdings besitzen die außenpolitischen Traditionen — insbesondere das Bestreben, Frankreich Weltgeltung zu verschaffen und möglichst große Handlungsspielräume für eine eigene Großmachtpolitik zu bewahren — nach wie vor ein enormes Beharrungsvermögen. Deshalb hatte sich die französische Politik in der Vergangenheit nur sehr zögernd und eher vorsichtig tastend an die neuen Umstände anzupassen versucht.

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