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Die Auswahl von Aktienspezialitäten — Lohnt sich das Stock-picking?

Dirk Rüttgers-1998-01-01-Gabler Verlag eBooks
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TL;DRAbstract

Der griechische Philosoph Demokrit hob schon im Altertum hervor: „Alles, was im Weltall existiert, ist die Frucht von Zufall und Notwendigkeit.“ In neuerer Zeit hat der französische Nobelpreisträger und Molekularbiologe Jacques Monod in seinem Essay: „Le hasard et la nécessité“ diese Aussage auf sein Fachgebiet übertragen und in den weiteren Zusammenhang mit der modernen Kultur gestellt. Wie weit leistet das Wechselspiel von Zufall und Notwendigkeit einen Erklärungsansatz für das Phänomen Börse? Kann man den Börsenverlauf überhaupt mit Notwendigkeiten, sprich Gesetzmäßigkeiten erklären? Zwei Meinungen stehen sich bei der Beantwortung dieser Fragen gegenüber. Auf der einen Seite befinden sich diejenigen, die fest davon überzeugt sind, daß Kursentwicklungen einzelner Aktien — und damit der Börse als Ganzem — allein dem Zufall, also dem Begriff der Unbestimmtheit unterliegen, mit dem jedes Ereignis behaftet ist. Besonders die moderne akademische Forschung ist diesem Zufallsprinzip (Random

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Der griechische Philosoph Demokrit hob schon im Altertum hervor: „Alles, was im Weltall existiert, ist die Frucht von Zufall und Notwendigkeit.“ In neuerer Zeit hat der französische Nobelpreisträger und Molekularbiologe Jacques Monod in seinem Essay: „Le hasard et la nécessité“ diese Aussage auf sein Fachgebiet übertragen und in den weiteren Zusammenhang mit der modernen Kultur gestellt. Wie weit leistet das Wechselspiel von Zufall und Notwendigkeit einen Erklärungsansatz für das Phänomen Börse? Kann man den Börsenverlauf überhaupt mit Notwendigkeiten, sprich Gesetzmäßigkeiten erklären? Zwei Meinungen stehen sich bei der Beantwortung dieser Fragen gegenüber. Auf der einen Seite befinden sich diejenigen, die fest davon überzeugt sind, daß Kursentwicklungen einzelner Aktien — und damit der Börse als Ganzem — allein dem Zufall, also dem Begriff der Unbestimmtheit unterliegen, mit dem jedes Ereignis behaftet ist. Besonders die moderne akademische Forschung ist diesem Zufallsprinzip (Random

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