Wegbegleiter nach Europa: Ökonomische Krisen und wachsende Arbeitslosigkeit in Ost-Mitteleuropa
TL;DRAbstract
„Zurück nach Europa“ lautete die politische Devise der Umbruchjahre 1989, 1990 und 1991 in den meisten ost-mitteleuropäischen Staaten. Gemeint war: Rede-, Presse- und Reisefreiheit, Gewaltentrennung, rechtsstaatliche Ordnung, Gewährleistung von Menschenrechten, politischer Pluralismus, demokratische Herrschaft und marktgesteuertes Wirtschaften. Das Ziel des Weges war bekannt, der Weg selbst jedoch weitgehend fremd. Historische Vorbilder oder theoretische Leitlinien für einen derart radikalen und dennoch vergleichsweise „sanften“ Systemwechsel fehlten. Der Richtungsstreit der Reformer, ob eine schock- oder schrittweise Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien vorzuziehen seien, signalisiert dies sehr deutlich.
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„Zurück nach Europa“ lautete die politische Devise der Umbruchjahre 1989, 1990 und 1991 in den meisten ost-mitteleuropäischen Staaten. Gemeint war: Rede-, Presse- und Reisefreiheit, Gewaltentrennung, rechtsstaatliche Ordnung, Gewährleistung von Menschenrechten, politischer Pluralismus, demokratische Herrschaft und marktgesteuertes Wirtschaften. Das Ziel des Weges war bekannt, der Weg selbst jedoch weitgehend fremd. Historische Vorbilder oder theoretische Leitlinien für einen derart radikalen und dennoch vergleichsweise „sanften“ Systemwechsel fehlten. Der Richtungsstreit der Reformer, ob eine schock- oder schrittweise Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien vorzuziehen seien, signalisiert dies sehr deutlich.
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