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Unerwünschte Wirkungen von Calciumantagonisten unter besonderer Berücksichtigung der Verträglichkeit von Gallopamil

I. Walter‐Sack-1996-01-01-Steinkopff eBooks
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TL;DRAbstract

Bei den unerwünschten Wirkungen von Calciumantagonisten sind die Effekte, die eine Folge der spezifischen Ca2+ -antagonistischen Wirkung darstellen, zu unterscheiden von den anderen unerwünschten Arzneiwirkungen. Zu den spezifischen unerwünschten Wirkungen gehören vor allem kardiale Effekte, insbesondere AV-Blockierungen unterschiedlichen Schweregrades, Sinus-Bradykardie und SA-Block sowie die Manifestation einer Herzinsuffizienz infolge der negativ inotropen Wirkung. Solche unerwünschten Wirkungen werden bevorzugt unter Verapamil, Diltiazem und Gallopamil beobachtet, während bei Nifedipin die Folgen der peripheren Vasodilatation im Vordergrund stehen. Dazu gehören Kopfschmerzen, Flush und Hitzegefühl des Gesichts, Schwindelgefühl, Palpitationen und (reaktive) Tachykardien sowie Beinödeme. Diese Symptome sind bei Nifedipin dosis- bzw. konzentrationsabhängig und daher bei Verwendung von Arzneiformen mit protrahierter Freisetzung weniger ausgeprägt als bei konventionellen schnell freiset

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Bei den unerwünschten Wirkungen von Calciumantagonisten sind die Effekte, die eine Folge der spezifischen Ca2+ -antagonistischen Wirkung darstellen, zu unterscheiden von den anderen unerwünschten Arzneiwirkungen. Zu den spezifischen unerwünschten Wirkungen gehören vor allem kardiale Effekte, insbesondere AV-Blockierungen unterschiedlichen Schweregrades, Sinus-Bradykardie und SA-Block sowie die Manifestation einer Herzinsuffizienz infolge der negativ inotropen Wirkung. Solche unerwünschten Wirkungen werden bevorzugt unter Verapamil, Diltiazem und Gallopamil beobachtet, während bei Nifedipin die Folgen der peripheren Vasodilatation im Vordergrund stehen. Dazu gehören Kopfschmerzen, Flush und Hitzegefühl des Gesichts, Schwindelgefühl, Palpitationen und (reaktive) Tachykardien sowie Beinödeme. Diese Symptome sind bei Nifedipin dosis- bzw. konzentrationsabhängig und daher bei Verwendung von Arzneiformen mit protrahierter Freisetzung weniger ausgeprägt als bei konventionellen schnell freiset

Keywords

GynecologyMedicineGallopamilVerapamilInternal medicineCalcium

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