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Zur Religionssoziologie von politischen Religionen: Stepuns ›Geist des intelligenzlerischen Ordens‹

Manfred Lauermann-1997-01-01-VS Verlag für Sozialwissenschaften eBooks
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TL;DRAbstract

Verschiedene Autoren, deren Thesen auf eine Begründung von politischer Religion abzielen, haben seit 1917 die russische Revolution als eine Gestalt säkularer Religion konzipiert (u.a.: Gerlich 1920, Nützel 1923, Gurian 1931). Stepuns ›Das Antlitz Russlands und das Gesicht der Revolution‹ von 1934 (Reihe religiöser Russen Bd. 1) gehört in diese Reihe. Es ist nun zu fragen, wieweit überhaupt spezifisch soziologische Fragestellungen bei Stepun vorhanden sind, die über die Beschreibung einer Intelligenz als Klasse hinausreichen. Auffällig bleibt, wie unreflektiert der Soziologe Stepun von einer Entität »Rußland«, incl. Mentalitäten, historischen Mythen, ideologischen Bewertungen (die Doktrin der Slawophilen), auszugehen scheint; deshalb wäre ein Vergleich mit Max Webers (und mit Marx) Rußland-Stereotypen aufschlußreich.

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Verschiedene Autoren, deren Thesen auf eine Begründung von politischer Religion abzielen, haben seit 1917 die russische Revolution als eine Gestalt säkularer Religion konzipiert (u.a.: Gerlich 1920, Nützel 1923, Gurian 1931). Stepuns ›Das Antlitz Russlands und das Gesicht der Revolution‹ von 1934 (Reihe religiöser Russen Bd. 1) gehört in diese Reihe. Es ist nun zu fragen, wieweit überhaupt spezifisch soziologische Fragestellungen bei Stepun vorhanden sind, die über die Beschreibung einer Intelligenz als Klasse hinausreichen. Auffällig bleibt, wie unreflektiert der Soziologe Stepun von einer Entität »Rußland«, incl. Mentalitäten, historischen Mythen, ideologischen Bewertungen (die Doktrin der Slawophilen), auszugehen scheint; deshalb wäre ein Vergleich mit Max Webers (und mit Marx) Rußland-Stereotypen aufschlußreich.

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HumanitiesArtGeistPhilosophy

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