Das soziale Kapital der politischen Parteien. Die Akzeptanzkrise der Volksparteien als Frage der Individualisierung oder der sozialen Gerechtigkeit
TL;DRAbstract
Die Ergebnisse der Landtags- und Bundestagswahlen von 2003 bis 2005 fordern die herkömmlichen Erklärungsmodelle des Wahlverhaltens heraus. Sowohl die klassischen Cleavage-Ansätze, die von langfristigen Bindungen ausgehen, als auch Individualisierungs-Ansätze, die eine graduelle Erosion der Bindungen annehmen, wie auch neue Cleavage-Ansätze, die eine Transformation der historischen Cleavages diagnostizieren, gehen von allmählichen, sehr langfristigen Veränderungen aus. Sie können daher die neuen kurzfristigen, schockartigen Demobilisierungseffekte nicht hinreichend erklären.
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Die Ergebnisse der Landtags- und Bundestagswahlen von 2003 bis 2005 fordern die herkömmlichen Erklärungsmodelle des Wahlverhaltens heraus. Sowohl die klassischen Cleavage-Ansätze, die von langfristigen Bindungen ausgehen, als auch Individualisierungs-Ansätze, die eine graduelle Erosion der Bindungen annehmen, wie auch neue Cleavage-Ansätze, die eine Transformation der historischen Cleavages diagnostizieren, gehen von allmählichen, sehr langfristigen Veränderungen aus. Sie können daher die neuen kurzfristigen, schockartigen Demobilisierungseffekte nicht hinreichend erklären.
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