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Die neuere soziologische Systemtheorie als „Kommunikationsontologie“

Niklas Luhmann-2000-01-01-Deutscher Universitätsverlag eBooks
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TL;DRAbstract

Die umfangreichen Arbeiten des Soziologen Niklas Luhmann tradieren primär ein gesellschaftstheoretisches Erkenntnisinteresse. Relativ früh erscheinen in Luhmanns Werk jedoch auch Abhandlungen zur Organisationstheorie2, die in Verbindung stehen mit seiner Theorie sozialer Systeme in ihrer evolutionären Perspektivität.3 Spätestens mit Luhmanns Hauptwerk4, in dem Begriffe wie „Selbstreferenz”, „;Autopoiesis“ und „Kommunikation“ auf exponierte Weise für die Sozialwissenschaften zugänglich gemacht werden, erfolgt die kontroverse Diskussion jener Theoriefiguren hinsichtlich ihrer Anwendung in der betriebswirtschaftlichen Organisations- und Managementlehre.5 Gleichzeitig zeichnet sich eine grundlagentheoretische Auseinandersetzung um originär den Naturwissenschaften entlehnte Begriffen ab; mit der Folge, daßdie sozialwissenschaftlichen Diskurse zunehmend durch die „Schulen“ der Kognitionsbiologie, der neueren Kybernetik und des „Radikalen Konstruktivismus“ modifiziert werden.6 Schließlich ent

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Die umfangreichen Arbeiten des Soziologen Niklas Luhmann tradieren primär ein gesellschaftstheoretisches Erkenntnisinteresse. Relativ früh erscheinen in Luhmanns Werk jedoch auch Abhandlungen zur Organisationstheorie2, die in Verbindung stehen mit seiner Theorie sozialer Systeme in ihrer evolutionären Perspektivität.3 Spätestens mit Luhmanns Hauptwerk4, in dem Begriffe wie „Selbstreferenz”, „;Autopoiesis“ und „Kommunikation“ auf exponierte Weise für die Sozialwissenschaften zugänglich gemacht werden, erfolgt die kontroverse Diskussion jener Theoriefiguren hinsichtlich ihrer Anwendung in der betriebswirtschaftlichen Organisations- und Managementlehre.5 Gleichzeitig zeichnet sich eine grundlagentheoretische Auseinandersetzung um originär den Naturwissenschaften entlehnte Begriffen ab; mit der Folge, daßdie sozialwissenschaftlichen Diskurse zunehmend durch die „Schulen“ der Kognitionsbiologie, der neueren Kybernetik und des „Radikalen Konstruktivismus“ modifiziert werden.6 Schließlich ent

Keywords

PhilosophyHumanities

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