Praxisbeispiel Rheinland-Pfalz: Das Modellprojekt „Führen in Teilzeit“
TL;DRAbstract
Teilzeit und Karriere? Oder, wie Spiegel online vor Kurzem titelte, „Morgens Chefin, nachmittags Mama“? Undenkbar! So jedenfalls dachten bis in die 1990er-Jahre hinein fast alle Arbeitgeber – unabhängig davon, ob öffentliche oder private. Und so denken viele noch heute. Dem liegt im Beamtenrecht die Vorstellung von der „vollen Hingabe“ an den Dienst zugrunde, in der Privatwirtschaft das Bild des Managers, der rund um die Uhr im Einsatz ist, dessen Arbeitstag nie endet und ohne den nichts geht. Natürlich funktioniert das nur, solange diese Führungskraft eine Frau im Hintergrund hat, die sich um die Familie kümmert, den Haushalt versorgt, die sozialen Kontakte pflegt und ihm die Hemden bügelt.
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Teilzeit und Karriere? Oder, wie Spiegel online vor Kurzem titelte, „Morgens Chefin, nachmittags Mama“? Undenkbar! So jedenfalls dachten bis in die 1990er-Jahre hinein fast alle Arbeitgeber – unabhängig davon, ob öffentliche oder private. Und so denken viele noch heute. Dem liegt im Beamtenrecht die Vorstellung von der „vollen Hingabe“ an den Dienst zugrunde, in der Privatwirtschaft das Bild des Managers, der rund um die Uhr im Einsatz ist, dessen Arbeitstag nie endet und ohne den nichts geht. Natürlich funktioniert das nur, solange diese Führungskraft eine Frau im Hintergrund hat, die sich um die Familie kümmert, den Haushalt versorgt, die sozialen Kontakte pflegt und ihm die Hemden bügelt.
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